Reisetagebuch

07 April

laura und noam bei mir






























14:52:51 - ulrika -

23 March

...

so, es ist zeit, mal wieder wirklich was zu schreiben. habe gerade das feuer angemacht und sitze mit computer auf dem schoss direkt davor, es ist daemmerung in den bergen von montsant, die voegel zwitschern wild durcheinander, der wind beruhigt sich (wuerde gern mal wissen wieso das so ist, dass es zur morgen- und abenddaemmerung windstill ist).
es sind die letzten tage hier, nachdem ich zwei monate im park natural de la serra del montsant verbracht habe, bevor ich wieder zurueck nach frankreich fahre. die natur, die hier so wild und rein und unberuehrt ist wie ich es sonst fast nirgendwo anders erlebt habe, bringt eine stille mit sich, ein einfaches dasein, das hat mich inzwischen auch ganz eingenommen. rein ist die beste beschreibung fuer diesen ort hier. ein stueck land mit kleinem haus und etlichen anliegenden kleinen extras wie draussenkueche, draussen solarbad, kleines steinhaus, werkstatt, garten, pferde... und sonst nichts weiter im ganzen tal. keine strassen, keine autos, keine anderen ansiedlungen, keine strommasten, keine wasserleitungen, nichts. solarenergie, quellwasser in eine leitung gelegt, telefon und internet ueber satelit. rundrum unberuehrt. fast taeglich bin ich auf einem grossen ausflug durch die berge unterwegs, mit gayatri auf dem ruecken, damit gemma, ihre mama, zeit hat, die wilden pferde fuer sich zu gewinnen. waehrend des laufens auf kleinen steinigen pfaden an kleinwuechsigen nadelbaeumen, mandel- und olivenhainen und vorallem viel rosmarinstraeuchern vorbei, ueber steine und lehmige erde nimmt mich das einfache dasein ein, und macht mir das herz gross und bringt praesenz, gewahrsein. weiss nicht wie anders zu beschreiben. fuehlt sich an wie aufbluehen oder wie verbrennen.

eine zweite skulptur ist inzwischen auch fertig.


18:35:10 - ulrika -

11 March

rosmarin blüht blau



rosmarin blüht blau
haben wir gesehen auf unserer wanderung durch die berge...





und der himmel ist immer, immer sooooooo blau. ist fast schon langweilig...
12:43:12 - ulrika -

25 February

dharmaloca - park natural de la serra del montsant, taragona



haus von jaya und gemma



natur, berge, steine, wildheit, immer sonne sonne sonne und wind

catalunia



erste skulpur, ein schmetterling von traeumen inspiriert





die mandelbaeume bluehen



12:53:27 - ulrika -

26 January

schnee

nach sechs wochen arbeiten in england, ganz in der naehe des englischen kanals,





und lustiger zeit mit laura, noam und paul in london





wieder in frankreich angekommen und sofort wieder unterwegs, in die pyrenaen zum skiurlaub, sieben erwachsene zwei kinder...





06:54:19 - ulrika -

05 January

andromeda



entschuldigung an diejeniegen die es lieber auf deutsch hätten, hab ich für einen newsletter geschrieben, deswegen englisch... sorry...

what inspires me these days is the universe. i try to grasps its existence, its age and size, understand its beginning and working, and because this is just so much over the limits of my minds capacity to understand and see i often just let my mind be blown away by the few simple facts i know.

for example andromeda. that is a galaxy, the one closest to our own galaxy. we can see it on the night sky, its a little below cassiopeia, the w -shaped constellation. what we can see looks like a star, a tiny little dot shining. but in fact its trillions of stars unimaginable far away. its so far away, that its light took 2,5 million years to arrive on earth. so what we see is far far away and ago in the past, it is older then human mankind. 2,5 million years ago we were just in our beginnings.

the andromeda galaxy is approaching our galaxy with 140 kilometers per second. both galaxies are expected to collide in 4.5 billion years.

or the magic tale about the elements. all matter on earth and in the universe is made of 92 different chemical elements. they are born in fusion which needs incredible amounts of energy. this energy is only reached when a star dies, when gravity makes it fall in onto himself and the star finally explodes in a supernova. that is the process in which elements are fused and we and all which exsists as matter on this earth and everywhere are made of these elements born in a dying star. all now more complex combinations of matter we are made of came from supernoves in the beginning of their existence and then took the time the earth exists to form things so incredibly wondrous like cells of the eyes which are sensitive to light...

i am not a scientific person, so i am afraid my view of these things is amateurish and maybe even incorrect.
it puts things in a different perspective for me, i try to find this perspective, which is the hugest and widest i ever catched a glimpse of, and its so much bigger then i could ever really beheld of...
05:50:09 - ulrika -

19 October

herbst

vieussan, auf dem caroux und nach grosser wanderung, grosses essen und trinken






dharmaloca, catalunia, espagne



















weinernte











11:01:14 - ulrika -

27 August

tomatenzeit

jeden tag tomaten, gelbe rote gruene, ovale, runde, riesengrosse, tomatensalate, tomatensalate, in allen farben und formen, das ist einer der vielen vorteile des landlebens hier, im august gibt es tomaten in einer fuelle und vielfalt, die mit denen aus dem handel absolut nichts gemeinsam haben. es sind tomaten, echte richtige tomaten, und die schmecken!!!


im juli war familienurlaub. olaf, marlies, laura und noam waren hier, und wir haben zusammen in einem kleinen haus in boissezon gewohnt. gefruehstueckt auf der terasse, den tag mit haengematten am fluss verbracht, ausfluege ans meer gemacht, oder nach montpellier, pezenas, ins dinosaurierland... mit noam bambushuetten gebaut, kleckerburgen und steinschloesser, dann abends vor dem haus sitzen und wein trinken, erzaehlen, sich entdecken.



hier nimmt man sich zeit zum leben.



zu meiner geburtstagparty kamen miri, jamila, alina und erik, auch tom, johanna und dana aus leipzig und benoit aus quebec. in grosser bande haben wir drei tage zusammen am fluss verbracht. hier sitzten wir auf der terrasse des hauses, das olaf gemietet hat zum croissant essen am morgen nach der party.



danach hatten denis, lydia und ich ja wieder die sanghaholiday organisiert. wir haben eine kueche und eine grosse yurte am fluss aufgebaut und 21 menschen willkommengeheissen, sich gemeinsam und gegenseitig gutes zu tun, es sich gutgehen zu lassen. hier nur ein foto davon, aber dafuer ein aussergewoehnliches. die jahre davor war noch nie der bedarf nach genauer uhrzeit gewesen, diesmal schon, also hat denis seine kuechenuhr installiert.



blick aus meinem caravan, morgendaemmerung



nachts auf der terasse mit mathias und sylvie. es ist jetzt manchmal so heiss, dass es eigentlich nur zwischen 1 und 8 uhr angenehm ist.





mein neues altes auto: peugeot 305, 26 jahre alt, 25 jahre davon hat er ein sehr behuetetes und umsorgtes leben gefuehrt. kaum ein kratzer, super sauber, wie ein schiff auf ruhiger see faehrt sehr sanft und alle leute sagen, auf das auto kannst du dich verlassen. ich hoffe sie haben recht und es ist und bleibt ein glueckstreffer. fuer 500 euro vier tage vor der weinernte gekauft. also in letzter minute. uebermorgen geht die vindange los (weinernte), frueh um sechs aufstehen und strohhut nicht vergessen.

06:25:26 - ulrika -

07 July

Pyrenees





09:42:54 - ulrika -

04 June

papiergeschichten - made of paper

fotos von den papiergeschichten, die ich in den letzten monaten bebaut habe. weiter unten dann fotos von der austellung auf der fete de la rose.

pictures of the things i made of paper in the last month. further down fotos of the exhibition.


la fleur, die blume, the flower










le fou gentil, der verrueckte liebenswuerdige, the gentle fool




grosse teller, big plates






boites joyeuses, froehliche dosen, happy boxes





bol fleuri, bluehende schalen, flowering formes










schmetterlinge auf treibholz mit hochhackigen schuhen, butterflies with highheels










voila!
08:24:10 - ulrika -

03 June

fete de la rose

ein paar photos, wieder von sylvie gemacht, von meiner auststellung auf der fete de la rose.






le fou gentil, der verrueckte liebenswuerdige


ein grosser teller und eine froehliche dose


ein anderer grosser teller, noch eine froehliche dose und eine bluehende schuessel


schmetterlinge auf treibholz mit hochhackigen schuhen


die stelzenlauferin


und ich mit hoernern

07:43:41 - ulrika -

11 April

laura und noam

ein paar der schoensten bilder, die sylvie geamcht hat. ich hab ja meine camera verloren...
es war soooooo wunderbar, meine schwester und noam hier bei mir zu haben. ich freu mich ja immer viel, aber so hab ich mich noch nie gefreut.

noam und das dessert
























13:38:55 - ulrika -

15 February

grausam

wenn das herz flieht, wie ein vogel erschrickt und davonfliegt, und sogleich ausser sicht gerrät, sich versteckt und stillhält, den atem anhält, dann schlägt es langsamer. dann wird es eng in der brust, frei fliegender atem ist unvorstellbar, plötzlich so unmöglich und fern, und der langsame herzschlag ist zu schwach, er kann die verschlossene brust nicht durchdringen, nicht singen, und in dieser stille werden grausamkeiten geboren.
ich kann ihre krankheit und hilflosigkeit nicht aushalten. wenn sie wieder und wieder die gleichen unsinnigkeiten ihrer verwirrung ausspricht, voller angst in den augen und verzweiflung, weil sie das alles nicht versteht, was sie da sagt, weil ihr verstand so dumpf und fern versunken ist, wie im halbschlaf worte, bilder, fetzen ohne zusammenhang durch ihren kopf rauschen, dabei den raum des verstandes gar nicht berühren, und doch so stark zu fühlen sind, so unverstanden löst dieses demente rauschen qual aus, panik und erschütterndes verlorensein.
ich kann es nicht aushalten, wenn mein herz sich zurückzieht, ich habe keine wärme mehr in ihre ausgestreckten hände zu geben, hilf mir, sagt sie und ich weiss, nimm nur ihre hand, das mildert und beruhigt schon fast alles für sie, aber anstelle ihr diesen rückhalt zu geben, frage ich, aber wie kann ich dir helfen, ich weiss auch nicht, was ich dazu sagen soll, und beginne logisch alles zu erklaeren, all ihre worte und bilder und fetzen aufzustellen wie als wären sie wirklich und sie verstandesmässig zu beurteilen, das und das sollte dich nicht beunruhigen, denn es ist eine längst vergangene erinnerung, das und das ist auch völlig unrelevant, weil... und ich weiss doch eigentlich, dass die logig gar keine linderung schafft, sie versteht sie ja nicht mehr, sie verwirrt nur noch mehr, hat harte konturen und kalte gesichter, aber mein herz ist geflohen und ich kann nicht mehr geben.
14:31:52 - ulrika -

03 December

winter

10:51:44 - ulrika -

17 October

herbst

kurz vor meiner abfahrt nach england noch ein paar bilder...

ich war für ein paar tage am meer urlaub machen, in einer kleinen villa, die serge gehört, zwei minuten fussweg weg vom mittelmeer. wenn dann die vielen touristen weg sind, trauen sich die dorfbewohner hier dann auch mal wieder ans meer und dank serges grosszügigkeit ist das auch für alle möglich. fisch und muscheln essen, wein trinken, tanzen, barfuss gehen... am dritten tag kam dann ein sturm auf...



eines meiner lieblingsautos, von denen fahren hier noch viele herum.



abendlicher apero auf der terasse bei raimonde. alle bringen was zu essen mit, den wein braucht keiner mitzubringen, den bringt jaques natürlich, babys, kinder, jungerwachsene, reife und alte, alle generationen vereint im glück eines gelungenen apero, das heisst gut essen und trinken und das in frankreich, das übersetzt sich dann also extra klasse...



seit ein paar tagen beginnt der wein sich rot zu färben.
im herbst ändert das wetter sich schnell, es gibt viel wind, auch immermal regen, und vorallem une lumiere tres particulaire et merveilleuse.



und hier nochmal ein bild von vieussan, ich weiss davon gibt es schon mindestens drei, aber es ist doch wirklich atemberaubend schön, oder?



13:18:56 - ulrika -